New Economy

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New Economy: Entwicklung eines fachübergreifenden Online-Curriculums mit 485 Lernmodulen

Projektlaufzeit: Anfang 2001 bis Mitte 2005

Projektpartner: verschiedene Bereiche der folgenden Hochschulen: Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Freie Universität Berlin, Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Berlin, Universität Trier, Universität Würzburg, Humboldt-Universität zu Berlin. Die Projektwebsite bietet eine detaillierte Aufstellung der Projektpartner und ihrer Aufgaben im Projekt.

Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm Neue Medien in der Bildung

Projektwebsite: www.internetoekonomie.com

Projektbeschreibung:

Ziel des Verbundprojekts New Economy war die Erstellung neuer Curricula und die Entwicklung interaktiver und multimedialer Lern- und Ausbildungsformen (z.B. MBA). Die inhaltlichen Schwerpunkte wurden von den unterschiedlichen Fachrichtungen der beteiligten Lehrstühle wie Wirtschaftswissenschaft (Wirtschaftsinformatik, Marketing), Kommunikations- und Medienwissenschaften und Informatik festgelegt. Es sind 485 Lernmodule inklusive Fallstudien entstanden. Das Projekt wurde vom BMBF im Rahmen des Programms Neue Medien in der Bildung gefördert.

Neben dem Einsatz an den Lehrstühlen der Projektpartner wurden und werden die Lernmodule in mehrere MBA-Programme integriert und ihr Einsatz an weiteren, über die Projektpartner hinausgehenden Hochschulen unterstützt.

Der Wertschöpfungsprozess entfernt sich zunehmend von der traditionellen industriellen Produktion. Die New Economy ist geprägt durch neue Formen des Innovationsmanagements, neue Formen der Leistungserstellung, die Nutzung neuer informationstechnischer Infrastrukturen und die Entstehung neuer Kooperations- und Kommunikationsformen.

Die etablierten und traditionellen Hochschulstudiengänge werden diesen neuen Wertschöpfungsstrukturen nicht gerecht. Die Defizite liegen sowohl in den stark an der traditionellen industriellen Arbeitsteilung ausgerichteten Lehrinhalten der Wirtschaftswissenschaften, als auch an der Trennung zwischen wirtschaftlichen, technischen und kreativen Bereichen in der Hochschulausbildung. Insbesondere wird der Integrationsprozess in Ökonomie, Medien und Informationsverarbeitung, der durch die Entwicklung der digitalen Technologien stark vorangetrieben wird, in den betroffenen Curricula nicht gebührend berücksichtigt. Der Erfolg der Wertschöpfungsstrukturen der ''New Economy'' basiert aber gerade auf der Verknüpfung von Technik, Wirtschaft und Kreativität.

Ein Projektziel war daher auch die Entwicklung von Lernkulturen, die die Studierenden gezielt auf eine erfolgreiche Teilnahme an der New Economy vorbereiten.

Zu wichtigen Bausteinen des Projektes gehörten die Gestaltung von Lernmaterialien mit dem Grundlagenwissen für die New Economy aus der Sicht der Wirtschaftswissenschaft, der Informatik und der Medienwissenschaft, die Vernetzung wirtschaftswissenschaftlicher, technischer und kreativ ausgerichteter Studiengänge und die Anwendung kreativitätsfördernder didaktischer Konzepte (''problem based learning'').


Ansprechpartnerin bei CeDiS:

Dr. Harriet Hoffmann
E-Mail: harriet.hoffmann@cedis.fu-berlin.de

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