Studie: Lehre über den Holocaust in Deutschland

Projektlaufzeit: 2015 – 2017

Projektpartner:

Förderung: The Conference on Jewish Material Claims Against Germany

Projektwebsite: in Vorbereitung

Projektbeschreibung

In den letzten Jahren haben sich die Themen der Holocaustforschung aus unterschiedlichen Gründen verändert. Das Sterben der Zeitzeugen als direkte Vermittler(-innen) der Geschichte wie auch die Internationalisierung des Forschungsfeldes stellen zahlreiche neue Herausforderungen für die Holocaustforschung dar. Zugleich haben sich im Zuge des Bologna Prozesses in Europa und somit auch in Deutschland die Voraussetzungen der universitären Lehre verändert. Es stellt sich die Frage wie sich diese Veränderungen inhaltlich auf die Lehre des Holocaust in Deutschland auswirken.

Während der Stand und die Entwicklung der schulischen Vermittlung des Holocaust relativ umfassend untersucht sind, liegen kaum systematische Untersuchungen der akademischen Lehre in Deutschland über den Holocaust vor. Im Rahmen des von der „Jewish Claims Conference“ (JCC) geförderten Projektes soll diese Lücke geschlossen werden und eine empirische, inhaltsanalytische Untersuchung des derzeitigen Stands der universitären Lehre über den Holocaust in Deutschland durchgeführt werden. Das Projekt wird wissenschaftlich von Prof. Dr. Johannes Tuchel begleitet.

Projektleitung:

Projekmanagement:

Projektmitarbeiterin:

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