Visual History Archive (VHA) – Bereitstellung des Onlinezugangs zum größten historischen Videoarchiv der Welt für die Freie Universität

Projektlaufzeit: seit Oktober 2006

Kooperationspartner: Shoah Foundation. The Institute for Visual History and Education an der University of Southern California (USC Shoah Foundation)

Projektwebsite: www.vha.fu-berlin.de

Projektbeschreibung:

Durch den Abschluss eines Lizenzvertrags mit der USC Shoah Foundation im Jahr 2006, ermöglicht die Freie Universität als erste und damals einzige Hochschule in Europa den Zugang zum Visual History Archive(VHA). So haben Studierende, Lehrende und Forschende der Freien Universität Zugriff auf die mehr als 52.000 Video-Interviews dieser weltweit größten Interviewsammlung zum Nationalsozialismus. Das Archiv beinhaltet lebensgeschichtliche Interviews mit Opfern und Zeugen des Holocaust. Die Videos wurden von der USC Shoah Foundation digitalisiert, verschlagwortet und über ein differenziertes Indexierungssystem nutzbar gemacht. Die so entstandene Archivplattform eröffnet eine Fülle neuer qualitativer Arbeitsmöglichkeiten für Forschung und Lehre.

CeDiS ist für die Einbindung des Archivs in Lehre und Forschung an der Freien Universität sowie für den inhaltlichen und technischen Support zuständig. Das VHA wurde seit seiner ersten Einführung im Herbst 2006 in zahlreichen Lehrveranstaltungen unterschiedlicher Fachbereiche eingesetzt. Ferner nutzen seit September 2007 auch Berliner Schulklassen die Möglichkeit, angeleitet auf das Archiv zuzugreifen.

CeDiS-Services :

  • Information und Beratung für Wissenschaftler der Freien Universität, die das VHA in Forschung und Lehre einsetzen möchten
  • Vorstellung des Archivs in Lehrveranstaltungen verschiedener Fachbereiche
  • Unterstützung von Projektvorhaben, die auf der Basis des VHA entstehen
  • Technischer Support



Ansprechpartnerin:

Verena-Lucia Nägel
E-Mail: vha@cedis.fu-berlin.de

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