§ 52a UrhG: Berliner Hochschulen treten dem Rahmenvertrag nicht bei

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Wichtige Änderungen: § 52a UrhG

News vom 07.12.2016

Die Freie Universität Berlin - ebenso wie die anderen Berliner Hochschulen - hat sich nach einem Beschluss der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen (LKRP) vom 6. Dezember 2016 entschieden, dem Rahmenvertrag zwischen der Verwertungsgesellschaft Wort (VG WORT) und der Kultusministerkonferenz (KMK) zu § 52a UrhG in der jetzigen Form nicht beizutreten.

Dieser Vertrag soll die Abgeltung urheberrechtlicher Ansprüche für das öffentliche Zugänglichmachen von Schriftwerken für Zwecke des Unterrichts und der Forschung ab 1. Januar 2017 regeln.

Hintergrund für diese Entscheidung, die auch von den übrigen Landesrektorenkonferenzen in gleicher Weise getroffen wurde, sind der enorme Mehraufwand durch die geforderte Einzelerfassung sowie zahlreiche offene rechtliche, technische und organisatorische Fragen.

Unmittelbar resultert aus dem Nicht-Beitritt der Freien Universität Berlin zum Rahmenvertrag, dass ab dem 1. Januar 2017 keine urheberrechtlich geschützten Schriftwerke mehr in Blackboard oder anderen Systemen auf Grundlage der Schrankenregelung des § 52a UrhG zugänglich gemacht werden dürfen.

Alle weiteren Informationen über die Handlungsmöglichkeiten für Lehrende, Forschende und Studierende erhalten Sie auf der folgenden Webseite, die permanent aktualisiert wird: http://www.fu-berlin.de/52a-urhg

Haben Sie online urheberrechtlich geschützte Schriftwerke zugänglich gemacht? Dann prüfen Sie bitte anhand dieser FAQ-Liste, inwiefern Sie als Lehrende/Forschende betroffen sind.

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