"FU e-Learning Preis" 2007

Zum dritten Mal hat das Lenkungsgremium E-Learning die besten E-Learning Projekte eines Förderjahres ausgezeichnet. Der "FU E-Learning Preis" für das Jahr 2007 wurde im März 2008 von Vizepräsidentin Prof. Dr. Dr. Christine Keitel-Kreidt im Rahmen der GML²-Tagung an der Freien Universität Berlin vergeben. Wie in den Vorjahren auch, gab es Auszeichnungen in drei Kategorien, die je mit 3.000 Euro Sonderförderung für die jeweiligen E-Learning-Vorhaben belohnt wurden. Nach der Ehrung stellten die Projektleiter/innen ihre Projektergebnisse anschaulich vor.
 

Eine Würdigung für das Engagement für den Einsatz neuer Medien und digitaler Technologien in der Lehre an der Freien Universität Berlin: Drei E-Learning Projekte wurden von Vizepräsidentin Prof. Dr. Dr. Christine Keitel-Kreidt (2. von links) mit dem "FU E-Learning Preis" für das Jahr 2007 ausgezeichnet. Darüber freuten sich (von links) Dr. Gregor Betz (Projekt Argunet, Institut für Philosophie), Dr. Yoriko Yamada-Bochynek (Projekt Kanji Kreativ, Japanologie) und Dr.Sonja Abram (in Vertretung für Prof. Dr. Ulrich Abram, Projekt "Die anorganischen Bausteine des Lebens", Institut für Chemie und Biochemie)
Foto: Katja Egli/CeDiS

Die Preisträger und ihre Projekte:

Kategorie "Didaktik":
Dr. Gregor Betz (Institut für Philosophie, Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften)

Foto Betz

Dr. Gregor Betz erklärte
die Software "Argunet".
Fotos: Katja Egli/CeDiS

"Argunet - Argumentationswerkstatt für regelgeleitetes Diskutieren":
Argunet ist eine serverbasierte Plattform zur Veranschaulichung, Rekonstruktion und Analyse von Diskussionen. Die Software wird in den Grundveranstaltungen zum wissenschaftlich-philosophischen Argumentieren eingesetzt. Argunet kann zur Bereitstellung einer begleitenden Materialsammlung, als Werkzeug für Übungen oder auch als ‚elektronische Tafel’ in der Präsenzveranstaltung eingesetzt werden. Das Projekt demonstriert auf überzeugende Weise, wie computergestütztes Lernen in den textorientierten Wissenschaften eingesetzt werden kann. Mit erheblichen Eigenleistungen wurde eine langfristig nutzbare Plattform zur Visualisierung von Diskussionen entwickelt. Das Konzept ist auch auf andere Fachrichtungen (z.B. Rechtswissenschaft) übertragbar.
Projektwebsite: www.argunet.org

Folien der Projektpräsentation bei der Preisverleihung zum Download (pdf, 1.010 kB) »


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Kategorie "Einsatz in der Lehre":
Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit, Dr. Yoriko Yamada–Bochynek (Japanologie, Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften)

Foto Bochynek

Dr. Yoriko Yamada-
Bochynek lehrte das
Publikum japanische
Schriftzeichen mit der
Kanji-Software.

"Kanji Kreativ":
Die E-Learning Software Kanji Kreativ wurde entwickelt, um die Vermittlung der Kanji-Schriftzeichen und damit den Erwerb von Lesekompetenz im Japanischen zu unterstützen. Um japanische Texte verstehen zu können, müssen die Studierenden zumindest die 1945 Standardzeichen beherrschen. Für Kanji Kreativ wurde ein neuer didaktischer Ansatz zur Vermittlung der Kanji entwickelt, der sich die modulare Struktur des Schriftsystems zu Nutze macht. Kanji Kreativ wird veranstaltungsübergreifend den Studierenden über einen Blackboard-Kurs und auf einer eigenen Webpräsenz als Selbstlernprogramm angeboten. Durch das Selbstlernprogramm wird das Lehrangebot des Bereichs mit Hilfe von E-Learning um eine wichtige Komponente ergänzt und das Erlernen der Kanji wird erleichtert. Sowohl das Konzept als auch die Umsetzung von Kanji Kreativ sind sehr innovativ.
Website: www.kanjikreativ.com


Folien der Projektpräsentation bei der Preisverleihung zum Download (pdf, 916 kB) »


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Kategorie "Multimedia und Technik":
Prof. Dr. Ulrich Abram (Institut für Chemie und Biochemie, Fachbereich Biologie, Chemie und Pharmazie)

Foto Abram

Dr. Sonja Abram zeigte
wie die dreidimensionalen
Module es vereinfachen
Moleküle zu verstehen.

"Die anorganischen Bausteine des Lebens":
Zu den Inhalten der Vorlesung "Bioanorganische Chemie" (Masterstudiengang Chemie) wurden multimediale Lerneinheiten entwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei interaktive dreidimensionale Molekül-Modelle. Die Studierenden bekommen über die Struktur eine Vorstellung von der Funktion des realen biologischen Moleküls. Die Lerneinheiten sind durchgängig in deutscher und englischer Sprache umgesetzt, so dass sie im zweisprachigen Studiengang problemlos eingesetzt werden können. Die Lerneinheiten werden sowohl in der Präsenzlehre eingesetzt als auch den Studierenden zum Selbststudium zur Verfügung gestellt. Die interaktiven Molekül-Modelle sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie mit dreidimensionalen Ansichten das Verständnis komplexer Strukturen gefördert werden kann. Bemerkenswert ist auch die gelungene Verbindung von Präsenzlehre und Selbststudium durch den Einsatz von E-Learning. Das hier prämierte Projekt steht stellvertretend für zahlreiche weitere E-Learning Aktivitäten von Prof. Abram, der am Institut für Chemie eine Vorreiterrolle im Bereich E-Learning einnimmt.
Projektwebsite: wird den Studierenden passwortgeschützt über die Lernplattform angeboten.


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