Förderpreis

Seit 2003 hat das Lenkungsgremium E-Learning des Präsidiums bereits über 220 einzelne E-Learning-Projekte über das universitätsweite E-Learning Förderprogramm gefördert. In zahlreichen weiteren Initiativen haben sich viele Lehrende an der Freien Universität für eine Modernisierung der Lehre durch Blended Learning eingesetzt. Dieses Engagement soll mit dem "FU E-Learning Preis" gewürdigt werden.

E-Learning Preis 2011

Der „FU E-Learning Preis“ wurde für das Jahr 2011 zum siebten Mal vergeben. Der Kanzler der Freien Universität Berlin verlieh den Preis am 15. März 2012 im Rahmen der Tagung GML² 2012. Ausgezeichnet wurden zwei E-Learning-Initiativen aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft und dem Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften, die mit je 3.000 Euro Preisgeld prämiert wurden. 

Die Preisträger und Ihre Projekte

Preistraeger 2011

Zwei E-Learning Projekte wurden von dem Kanzler der Freien Universität Berlin (3. von links) und Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos (Center für Digitale Systeme) mit dem "FU E-Learning Preis" für das Jahr 2011 ausgezeichnet. Darüber freuten sich Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp (1. von links) vom Marketing Department des FBs Wirtschaftswissenschaft mit seinen Mitarbeiterinnen Dipl.-Kffr. Ina Schnieder und Sibel Siray und Prof. Dr. Anne Fleig (2. von links) vom Institut für Deutsche und Niederländische Philologie des FBs Philosophie und Geisteswissenschaften
Fotos: Cristian Pirjol/CeDiS

 


Kategorie „Good-Practice-Beispiele für Blended-Learning-Szenarien in der Lehre“

Einsatz aktivierender und kollaborativer Lernszenarien in der Veranstaltung „Grundlagen des Marketings"

Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp, Marketing Department, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft

Preistraeger Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp


Die Möglichkeiten, die digitale Medien und Werkzeuge bieten, um die Lernaktivitäten in einer Veranstaltung mit sehr vielen Studierenden zu unterstützen, werden überzeugend genutzt.

Die Studierenden erarbeiten sich das theoretische Grundwissen mit dem Lehrbuch und überprüfen das Gelernte in Web Based Trainings. In den Plenarveranstaltungen wird anhand praktischer Beispiele die Verbindung zwischen erarbeiteter Theorie und Praxis hergestellt.

Die Gruppenarbeit in den Wikis dient dazu, die im Plenum vorgestellten Praxisbeispiele mit theoretischen Fragestellungen zu verbinden. In den Übungen werden die Ergebnisse aus den Wikis genutzt, um Themen zu besprechen, die nur unzureichend verstanden wurden. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der besten Wikis wird für die Klausurvorbereitung zur Verfügung gestellt.

Das Projekt ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Umsetzung eines gelungenen Blended-Learning-Konzepts, den Einsatz kollaborativer Lernszenarien in einer Großveranstaltung und die Verknüpfung von Theorie und Praxis.

Webseite: Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp (Marketing Department)


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Kategorie „Einsatz aktivierender und kollaborativer Lehr-/Lernszenarien“

Autorinnen der Weimarer Republik – Wiki

Prof. Dr. Anne Fleig, Institut für Deutsche und Niederländische Philologie, Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften

Preistraegerin Prof. Dr. Anne Fleig


Das Thema „Autorinnen der Weimarer Republik“ wurde in einem Wiki von Studierenden umfangreich aufgearbeitet. Im Fokus stehen ausgewählte Romane von Autorinnen wie Vicky Baum, Irmgard Keun, Marieluise Fleißer und anderen sowie die Autorinnen selbst und Berlin als literarische Stadt.

Über Hyperlinks und die Reflexion der Textstruktur werden die einzelnen Romane von innen heraus erarbeitet und mit Themen wie „Neue Frau“, „Arbeit“, „Freizeit- und Konsumkultur“ sowie „Berlin“ als Schauplatz und Gegenstand der Texte verknüpft. Durch die Verlinkung mit Stadtplänen und Abbildungen entsteht der Eindruck, sich über die Texte virtuell Wege durch die Stadt „Berlin“ zu bahnen.

Mit dem Projekt wird auf beispielhafte Art und Weise gezeigt, wie die Möglichkeiten des Wiki-Systems für die Lernszenarien genutzt werden können, um literarische Texte kollaborativ zu erschließen, die Wechselwirkung zwischen literarischem Text und der Realität der Stadt zu verdeutlichen, Referate zu präsentieren und Prüfungsleistungen zu erbringen.

Webseite: Prof. Dr. Anne Fleig (Institut für Deutsche und niederländische Philologie

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