Oral History-Quellen in der universitären Lehre und Forschung: Ein Überblick über die Digitalen Interview-Sammlungen zum Nationalsozialismus an der Freien Universität Berlin

Typ

Workshop

Dozent/in

Verena Lucia Nägel, Doris Tausendfreund

Maximale Teilnehmerzahl

20

Anmeldung

Online anmelden

Teilnahmegebühr

Die Teilnahme ist für FU-Angehörige kostenfrei.

Raum

Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Raum Monsun, JK 27/116 (Erdgeschoss)

www.cedis.fu-berlin.de/cedis/veranstaltungen/raeume/monsun.html

Beginn

12.01.2018 | 10:00 — 12.01.2018 | 13:00

Hinweis

Für diese Veranstaltung benötigen Sie kein eigenes Laptop!

Zielgruppe

Angehörige der Freien Universität, die Interesse haben Oral History-Interviews in ihre Lehrveranstaltungen einzubinden, oder für ihre Forschungsvorhaben zu nutzen.

Oral History-Quellen in der Lehre und in der Forschung einsetzen

In den vergangenen Jahrzehnten wurden in unterschiedlichen, z.T. groß angelegten Projekten, die Lebensgeschichten und Erinnerungen von Überlebenden und Zeug(-inn)en des Nationalsozialismus dokumentiert, erschlossen und für die Forschung und Lehre zur Verfügung gestellt. Die Freie Universität Berlin bietet den Zugang zu mehreren solcher Oral History-Sammlungen an: dem „Visual History Archive der USC Shoah Foundation“ (www.vha.fu-berlin.de), dem Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“ (www.zwangsarbeit-archiv.de), dem Archiv „Refugee Voices“ (www.refugeevoices.fu-berlin.de) sowie der Sammlung „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ (www.occupation-memories.org). Die Veranstaltung widmet sich am Beispiel der an der Freien Universität zur Verfügung stehenden Interview-Sammlungen den Potentialen und Herausforderungen von Oral History-Quellen in Lehre und Forschung.

Inhalte und Ziele

  • Digital Oral History: Von der Interviewführung bis zur digitalen Bereitstellung. Eine Einführung in die unterschiedlichen Prozesse der inhaltlichen Erschließung, Aufbereitung und digitalen Publikation von Oral History-Quellen.
  • Subjektivität und Quellenwert: Herausforderungen bei der Nutzung von Oral History-Interviews als wissenschaftliche Quellen.
  • Sekundäre Nutzung: Einführung in die an der Freien Universität zur Verfügung stehenden Interview-Sammlungen und ihre Nutzungsmöglichkeiten in der Lehre und der Forschung.
  • Lernen mit Interviews: Videografierte Erinnerungen von Überlebenden und Zeug(-inn)en des Nationalsozialismus in der pädagogischen Arbeit.

Anmeldeformular

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