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Open Access und elektronisches Publizieren
Das Center für Digitale Systeme bietet interessierten Einzelwissenschaftler/innen und Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Freien Universität Berlin Beratung und Unterstützung bei der Publikation von elektronischen Fachzeitschriften. Es orientiert sich hierbei am Prinzip des Open Access, des kostenfreien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen.
Elektronisches Publizieren und das Open-Access-Paradigma
Digitale Medien eröffnen neue Formen und Formate des wissenschaftlichen Publizierens, die unter dem Begriff des elektronischen Publizierens gefasst werden: Dies reicht vom Bereitstellen von Dokumenten im Internet durch einzelne Wissenschaftler/innen über das komplementäre Online-Verfügbarmachen von Artikeln aus Printzeitschriften (meist als PDF-Dateien) bis hin zur Veröffentlichung von/in genuinen Online-Zeitschriften, in denen neben Text z.B. Video- oder Audiomaterial oder Primärdaten zugänglich gemacht werden können.
Zugleich hat das Internet neue Wege des Austauschs von und des Zugriffs auf wissenschaftliche Veröffentlichungen ermöglicht: Unter "Open Access" wird verstanden, dass Fachveröffentlichungen (und in einem weiteren Sinne auch Forschungsdaten) online kostenfrei zugänglich gemacht und genutzt werden können. Die Potenziale des Open Access wurden zuerst in der Physik erkannt und genutzt, indem Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Arbeiten auf einem eigenem Server - frei für alle Kolleg/innen und für die interessierte Öffentlichkeit - zur Verfügung stellten. Mittlerweile ist diese Praxis des Open Access nicht mehr auf die Naturwissenschaften beschränkt, und neben Dokumentenservern, auf denen andernorts veröffentlichte Artikel zugänglich gemacht werden, haben Open-Access-Zeitschriften an Bedeutung gewonnen, in denen begutachtete Artikel kostenfrei zugänglich sind und für die die Vorteile des elektronischen Publizierens uneingeschränkt genutzt werden können.
Die Open-Access-Politik der Freien Universität Berlin
Der Präsident der Freien Universität Berlin hat im Januar 2006 die "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" unterzeichnet. Im Sommer 2008 hat der Akademische Senat der Freien Universität zusätzlich eine Open-Access-Policy verabschiedet, in der die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen gebeten und ermutigt werden, die eigenen Arbeiten entweder über (universitäre oder disziplinäre) Dokumentenserver zugänglich zu machen oder in Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen.
Services des Center für Digitale Systeme
CeDiS unterhält eine Publikationsplattform für Wissenschaftler/innen und Einrichtungen innerhalb und außerhalb der Freien Universität Berlin. Es berät und unterstützt Herausgeber/innen oder Institutionen, die entweder bereits bestehende Printzeitschriften in ein elektronisches Format überführen oder eine Open-Access-Zeitschrift neu gründen wollen. Auskünfte zum universitären Dokumentenserver gibt die Universitätsbibliothek, die diesen vorhält und betreut.
Ansprechpartner/in bei CeDiS:
Dr. Katja Mruck (Schwerpunkt: Open Access und redaktionelle Fragen)
Dr. Albert Geukes (Schwerpunkt: Technische Umsetzung des elektronischen Publizierens)
Aktuelles
PKP Scholarly Publishing Conference 2011
Open Journal Systems
Videodokumentation Zunkunftsgespräche
Videodokumentation der Plenarveranstaltungen der Zukunftsgespräche Open Access 2010 online.
Links zum Thema
- Informationsplattform open-access.net
- Zukunftsgespräche Open Access
- Budapest Open Access Initiative
- Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities
- Open Access und Forschungsförderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft
- DFG-Programm "Wissenschaftliche Zeitschriften"
- DFG-Programm "Open Access Publizieren"
- Artikel: Open Access: Wissenschaft als Öffentliches Gut
