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Stimmen der Opfer am Ort der Täter
Gemeinsames Bildungsangebot der "Topographie des Terrors" und des Centers für Digitale Systeme der Freien Universität
Projektlaufzeit: seit August 2011
Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist die Entwicklung und der Einsatz eines gemeinsamen Bildungsangebots zur Geschichte des Nationalsozialismus, das die Auseinandersetzung mit Aspekten der Täterschaft um die Perspektive der Opfer erweitert. Im Mittelpunkt des Projektes „Stimmen der Opfer am Ort der Täter“ stehen dabei lebensgeschichtliche Zeugnisse in Form von digitalen Zeitzeugen-Interviews.Stimmen der OpferImmer weniger Überlebende und Zeugen des Nationalsozialismus können ihre persönlichen Erinnerungen direkt weitergeben. Ihre Erfahrungen und Lebensgeschichten gewinnen jedoch insbesondere für das historische Lernen und den Prozess der historischen Aufarbeitung des Nationalsozialismus zunehmend an Bedeutung. Zeitzeugen-Interviews ermöglichen es Schülern, Studenten und Wissenschaftlern, sich tiefgehend und differenziert mit den Erfahrungen der Überlebenden des nationalsozialistischen Regimes auseinanderzusetzen.
In Kooperation mit der "Topographie des Terrors" werden fünf Seminare angeboten, in denen lebensgeschichtliche Video-Interviews des „Visual History Archive des Shoah Foundation Institute der University of Southern California“ (USC), und des Online-Archivs „Zwangsarbeit 1939–1945“ als zentrale Quellen genutzt werden.
In den interaktiven Medien-Seminaren werden Täterquellen mit Erinnerungen von Überlebenden konfrontiert. Ziel ist ein quellenkritisches historisches Lernen, bei dem die Jugendlichen die Unterschiedlichkeit der Perspektiven von Tätern, Opfern und Zuschauern erfassen und zueinander ins Verhältnis setzen.
Nähere Informationen zu den Seminaren finden Sie auf der Website der "Topographie des Terrors" »


