Was ist Web 2.0?

Begriff

Ursprünglich als Marketingidee eines Verlages erdacht, trifft man den Begriff Web 2.0 in den vergangenen Jahren in nahezu allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens an. "Zwei-Punkt-Null" steht inzwischen gleichsam als Synonym für Dynamik, Fortschritt und Innovation. Oft genug vorschnell als "Allheilmittel" propagiert, finden sich neben allzu oberflächlicher Euphorie zunehmend Anwendungen, die auch im Bildungskontext sinnvoll eingesetzt werden können. Denn die "Idee von Web 2.0", offene Systeme zu schaffen, die es Internet-Nutzern ermöglichen, statt bisher nur zu rezipieren, nun auch zu agieren, eröffnet vielfältige Möglichkeiten für neue Formen der Kooperation und Kommunikation.

web 2.0 bildWeb 2.0 heute

So sind in den letzten Jahren immer mehr nutzerfreundliche Web 2.0-Werkzeuge etabliert worden, die auch unerfahrene Nutzer/innen in die Lage versetzen, Inhalte im Internet zu publizieren oder zu verändern. Unter dem Schlagwort "Social Software" tauschen sich Schüler/innen und Studierende auf Online-Plattformen wie Facebook, SchülerVZ oder StudiVZ aus. In zahllosen virtuellen Räumen entwickelt sich ein neues soziales Miteinander und grenzenlose Online-Netzwerke eröffnen neue Chancen Wissen zu teilen und zu verteilen. In Learner-Communities findet Kooperation und selbstorganisiertes Lernen verstärkt auf interaktiven Plattformen statt und ergänzt die bisherigen E-Learning-Angebote.

Web 2.0 an der Hochschule

"95% des Web 2.0 ist Schrott", sagt der Erfinder des Begriffes Tim O'Reilly. Mit Blogs, Wikis, Podcast und lernorientierten Web 2.0-Anwendungen finden sich unter den verbleibenden fünf Prozent jedoch eine Vielzahl sinnvoller Anwendungen, die Lehren und Lernen an unserer Universität bereichern können.
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