Mögliche Einsatzszenarien in der Forschung

Forschungsgruppen arbeiten häufig dezentral und hochschul- bzw. standortübergreifend - und müssen sich daher fachlich und organisatorisch im Projekt besonders gut vernetzen. Um Forschenden an der Freien Universität Berlin, die mit Kolleginnen und Kollegen in größeren wissenschaftlichen Kontexten kooperieren eine einfach zu nutzende Plattform bereitstellen zu können, hat CeDiS im FU-Wiki eine sehr nutzerfreundliche Vorlage erstellt. Mit dieser Kooperations- und Kommunikationsplattform, die Sie mit einem Klick einrichten können, haben Sie die Möglichkeit, sich zentral zu organisieren, transparent auszutauschen, Dokumente abzulegen und kollaborativ Forschungsinhalte zu erstellen.

  • Möchten Sie in Ihrer Forschungsgruppe webbasiert kommunizieren?
  • Möchten Sie Dokumente gemeinsam organisieren, Veranstaltungen planen, Protokolle und To-Do-Listen verwalten?
  • Möchten Sie alle Kommunikationsprozesse in Ihrer Forschungsgruppe transparent abbilden und dokumentieren?

Gemeinsam wissenschaftliche Artikel verfassen

Ein Wiki gestattet es allen Autoren am gemeinsamen Artikel zu arbeiten. Es ist nicht notwendig zusätzliche Software zu installieren. Dadurch, dass alle Autoren am selben Text arbeiten, existiert nur eine einzige aktuelle Version. Änderungen können mittels Versionskontrolle nachverfolgt und jederzeit zurückgesetzt werden. Die Kommentarfunktion erlaubt es Nachfragen zu Beiträgen zu stellen und auf Unvollständigkeiten hinzuweisen.

Wissensmanagement und Forschungszusammenarbeit

Wissenssammlugen sind oftmals für spezifische wissenschaftliche Felder noch nicht verfügbar: Daten eines Bereichs sind über eine Vielzahl von Publikationen verstreut oder werden nur mündlich weitergegeben. Recherche ist daher oftmals sehr zeit- und kostenintensiv. Durch die Mithilfe vieler spezialisierter Autoren können in einem Wiki wissenschaftliche Daten, Ergebnisse und Informationen zusammengeführt werden.

Zeitnahe Veröffentlichung & Aktualisierung

Forschung wird schneller: Immer mehr Ergebnisse werden in immer kürzerer Zeit erlangt. Wissenschaftler benötigen daher aktuelle Forschungsberichte um ihre eigenen Projekte in die richtige Richtung vorantreiben zu können. Vor allem aber werden Forscher durch die unkomplizierte, frühe Veröffentlichung im Web sehr schnell von ihrer Scientific Community wahrgenommen und gewürdigt.

Diskurs

Wissenschaftlicher Diskurs zu einem Thema ist oft über eine Vielzahl von Journalen verstreut und daher schwer nachvollziehbar. Indem Autoren gemeinsam an einem Wiki-Artikel arbeiten, werden divergente Meinungen zusammengetragen. Wikis bieten zudem eine Diskussions- oder Talk-Funktion, mit der inhaltliche Änderungen diskutiert werden können.

Verschüttetes Wissen an die Oberfläche bringen

„Kleine" Forschungsergebnisse, die nicht dem quantitativen Umfang eines Journal-Artikels entsprechen, werden oft nicht veröffentlicht oder sind als Teil größerer Artikel schwer auffindbar. Über Ergebnisse, die die Forschungshypothesen falsifizieren, wird oft gar nicht öffentlich berichtet, obwohl diese sehr ebenso wertvoll wie Erfolge für andere Forscher sein können. Ein öffentliches Wiki bietet Wissenschaftlern einen Ort um auch diese Informationen zusammenzutragen.

Weitere denkbare Einsatzszenarien in dezentralen Arbeitsgruppen:

Neue Prozeduren, Protokolle und Ergebnisse kurzfristig verfügbar zu machen und dynamisch zu ergänzen die über den normalen Publikationsweg oft bei Veröffentlichung schon obsolet sind,

Hochspezialisiertes Nischenwissen verfügbar zu machen das mangels breitem Interesse nicht in Journalen publiziert werden kann

Neue, kleine Forschungserkenntnisse zu veröffentlichen die dem quantitativen Anspruch eines Journal-Articles nicht genügen,

Gemeinsam Theorien und Hypothesen zu entwickeln oder Daten auszuwerten.

Zum Wiki zur Kommunikation und Kollaboration in Arbeitsgruppen - CoCo »

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