Häufig gestellte Fragen zu E-Publishing

Die Antworten auf häufig gestellte Fragen haben wir für Sie hier zusammengefasst. Wenn Sie weitere Fragen zu E-Publishing und unseren Services haben, kontaktieren Sie uns bitte.

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E-Publishing (auch digitales oder elektronisches Publizieren genannt) beschreibt den gesamten Bereich der Publikation von Inhalten in digitalen Formaten.

Der Arbeitsbereich E-Publishing am CeDiS beschäftigt sich spezifisch mit der Bereitstellung von Infrastrukturen zur digitalen Publikation von wissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern. Im Fokus steht also nicht die Publikation einzelner Zeitschriftenartikel oder Monographien, sondern die Organisation von digitalen Publikationsprozessen für neu gegründete oder zur Online-Publikation wechselnde Journals und der Aufbau von Publikationsinfrastrukturen für ganze Buch- oder Schriftenreihen.

Wir agieren dabei vornehmlich als technische Dienstleister, bieten aber auch Beratungen im Rahmen von Gründungs- und Transformationsprozessen.

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E-Journals (auch elektronische Zeitschriften oder digitale Zeitschriften genannt) werden im akademischen Kontext wissenschaftliche Fachzeitschriften genannt, die in digitalem Format online publiziert werden.

Sind E-Journals kostenfrei zugänglich?

Der Begriff 'E-Journal' bezeichnet zunächst nur das Medium der Zeitschrift, nicht seine Verfügbarkeit. E-Journals können, genauso wie gedruckte Zeitschriften, mit einem Heft- oder Abonnement-Preis versehen sein.

Viele der verfügbaren wissenschaftlichen E-Journals streben eine Publikation im Sinne von Open Access an, also der offenen und kostenfreien Zugänglichkeit für Leser/innen. CeDiS unterstützt vorrangig Open-Access-Zeitschriften.

Sind E-Journals von hoher wissenschaftlicher Qualität?

E-Journals unterliegen – genau wie wissenschaftliche Publikationen in anderen Formaten – Qualitätssicherungsprozessen, die ihre wissenschaftliche Qualität garantieren. Der Umfang und die Genauigkeit dieser Prozesse unterscheidet sich – genau wie bei wissenschaftlichen Publikationen in anderen Formaten – von Journal zu Journal. Das Publikationsmedium allein erlaubt keine Rückschlüsse auf die Qualität der veröffentlichten wissenschaftlichen Ergebnisse.

Gibt es E-Journals auch gedruckt?

Einige Zeitschriften, die zunächst in gedruckter Fassung erschienen sind, bieten eine zusätzliche Fassung als E-Journal an. Die meisten wissenschaftlichen Verlage bieten diese Option mittlerweile an, z.B. in Form einer parallel erscheinenden PDF-Version einer Zeitschrift.

Auch einige genuin digital konzipierte Zeitschriften bieten die Möglichkeit, eine gedruckte Fassung zu erwerben.

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E-Books (auch elektronische Bücher oder digitale Bücher genannt) werden Bücher genannt, die in digitalem Format publiziert werden. E-Books können dabei in ihrem Erscheinungsbild sehr nah am gedruckten Buch bleiben (z.B. als PDF), für spezifische digitale Leseformen entwickelt werden (z.B. im EPUB-Format für E-Book-Reader) oder sich durch Einbindung zusätzlicher Medienformate ganz vom Print-Paradigma lösen (z.B. als enhanced E-Books oder Web-Applikationen mit Video- und Audio-Einbindung). Monographien, Sammelbände, Lehrbücher und andere wissenschaftliche Buchformate können als E-Books umgesetzt werden.

Sind E-Books kostenfrei zugänglich?

Der Begriff 'E-Book' bezeichnet zunächst nur das Medium der Veröffentlichung, nicht seine Verfügbarkeit. E-Books können, genauso wie gedruckte Bücher, mit einem Einzel- oder Subskriptionspreis (z.B. für Buchreihen) erworben werden. Entsprechend sind einige E-Books frei online verfügbar, andere stehen zum kostenpflichten Download bereit oder werden auf physischen Datenträgern offline angeboten.

Die Freie Universität unterstützt das Prinzip Open Access, also den offenen und kostenfreien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen für Leser/innen. CeDiS arbeitet deswegen vorrangig mit E-Book-Projekten, die eine Open-Access-Veröffentlichung anstreben.

Sind E-Books von hoher wissenschaftlicher Qualität?

E-Books unterliegen – genau wie wissenschaftliche Publikationen in anderen Formaten – Qualitätssicherungsprozessen, die ihre wissenschaftliche Qualität garantieren. Der Umfang und die Genauigkeit dieser Prozesse unterscheidet sich – genau wie bei wissenschaftlichen Publikationen in anderen Formaten – von Buch zu Buch. Das Publikationsmedium allein erlaubt keine Rückschlüsse auf die Qualität der veröffentlichten wissenschaftlichen Ergebnisse.

Gibt es E-Books auch gedruckt?

E-Books, die sich in ihrem Format am gedruckten Buch orientieren, können parallel als gedruckte Fassung erscheinen. Viele wissenschaftliche Verlage bieten eine zeitgleiche Veröffentlichung von Print- und E-Book-Formaten an. Die von uns verwendete Software Open Monograph Press unterstützt die Anbindung an Print-on-Demand-Services, so dass ein digital veröffentlichtes E-Book bei Bedarf auch als gedrucktes Exemplar erworben werden kann.

Ist die Herstellung von E-Books schneller und günstiger als die von gedruckten Büchern?

Der Herstellungsprozess von E-Books unterscheidet sich nur im letzten Schritt, der eigentlichen Buchherstellung, von gedruckten Büchern. Die Arbeit von Autor/innen und Herausgeber/innen, die Begutachtungsprozesse und Korrekturarbeiten ist in beiden Fällen gleich. E-Books werden, wie gedruckte Bücher auch, typographisch gesetzt und gestaltet, entsprechend fallen Kosten bzw. Arbeitsaufwand an. Bei aufwändigen Darstellungsformaten, z.B. bei der Einbindung von multimedialen Inhalten, kann hier der Aufwand sogar höher sein als bei einem gedruckten Buch. Gegenüber dem gedruckten Buch entfallen aber Kosten und Zeitaufwand für die Druckerei und die physische Auslieferung der Exemplare. Entsprechend kann ein E-Book schneller seine Leser/innen erreichen als ein gedrucktes Buch.

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Open Access bedeutet, dass Wissen und Informationen ohne finanzielle, technische oder rechtliche Barrieren im Internet zugänglich gemacht werden und nachnutzbar sind. Open Access kann sich auf die Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse beziehen (z.B. in Zeitschriftenartikeln oder Büchern), aber auch Forschungsdaten können unter Open-Access-Bedingungen publiziert werden.

Der Arbeitsbereich E-Publishing von CeDiS beschäftigt sich primär mit 'Open Access Gold', also dem unmittelbaren freien Zugang von Forschungserbnissen mit der Erstpublikation, indem wir Publikationsinfrastrukturen bereitstellen, mit denen verlagsunabhängig Open-Access-Publikationen veröffentlicht werden können.

Die Freie Universität Berlin unterstützt das Prinzip Open Access und empfiehlt, im Sinne der 2008 verabschiedeten Open-Access-Policy, allen Universitätsangehörigen, "ihre Forschungsergebnisse und wissenschaftlichen Arbeiten auf Open-Access-Dokumentenservern zu archivieren oder in Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen".

Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Akteuren, Aktivitäten und Services im Bereich Open Access finden Sie auf den Open-Access-Webseiten der Freien Universität.

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