Digitale Interview-Sammlungen

Mit dem wachsenden zeitlichen Abstand zum Nationalsozialismus können immer weniger Überlebende ihre persönlichen Erinnerungen direkt weitergeben. Ihre Lebensgeschichten wurden in verschiedenen großangelegten Oral-History-Projekten dokumentiert, erschlossen und für Bildung und Forschung zur Verfügung gestellt. Die Freie Universität Berlin bietet Zugang zu drei bedeutenden Oral-History-Archiven.

USC Shoah Foundation

Visual History Archive

Die Freie Universität Berlin ermöglicht den Zugang zu dem Visual History Archive der "USC Shoah Foundation. The Institute for Visual History and Education". Studierende, Lehrende und Forschende der Freien Universität haben Zugriff auf die weltweit größte Oral-History-Sammlung zum NS und Holocaust. Das Visual History Archive beinhaltet unter anderem etwa 52.000 videografierte Interviews mit Überlebenden und Zeugen des Holocaust.

Projektlogo Archiv Zwangsarbeit

"Zwangsarbeit 1939-1945. Erinnerungen und Geschichte"

Das Online-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945" bewahrt die Erinnerung an die über zwanzig Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Die transkribierten, übersetzten und erschlossenen Interviews sind neben vielen Zusatzmaterialein online verfügbar.

Association of Jewish Refugees

Refugee Voices

Als erste Einrichtung in Deutschland ermöglicht die Freie Universität Berlin den Zugang zu der Oral-History-Sammlung „Refugee Voices“ der Association of Jewish Refugees (AJR). Das Archiv umfasst 150 lebensgeschichtliche Video-Interviews von Menschen, die als Juden die Verfolgung während der NS-Zeit überlebt haben.

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