Plattform open access.net geht in zweite Runde

DFG bewilligt weitere Förderung für Projekt mit CeDiS-Beteiligung

News vom 07.04.2008

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Verlängerungsantrag für die Informationsplattform open-access.net bewilligt. Damit wird nun die Plattform, die seit Mai 2007 online ist, weiterentwickelt. Der CeDiS-Arbeitsbereich e-Publishing/Open Access übernimmt als Vertreter der Freien Universität Berlin zusammen mit den Partnern an der Universität Konstanz auch in der zweiten Runde die Projektkoordination. Außerdem sind an dem Gemeinschaftsprojekt die Universität Bielefeld und die Georg August Universität Göttingen beteiligt.

Die geplante Weiterentwicklung von open-access.net umfasst die inhaltliche Erweiterung des Informationsangebots, die Internationalisierung und Mehrsprachigkeit der Plattform sowie die Intensivierung bestehender sowie den Aufbau weiterer Kooperationsbeziehungen. Neben der Optimierung und Aktualisierung der allgemeinen inhaltlichen Themen sollen der rollenspezifische und fachspezifische Zugang erweitert werden. Die bereits bestehenden Kooperationen mit Österreich und der Schweiz werden ausgebaut und länderspezifische Inhalte angeboten.

Ein wichtiges Ziel von open-access.net ist die Verbreitung des Open-Access-Gedankens. Hierfür soll verstärkt die Kooperation mit Fachgesellschaften und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen gesucht werden, um die Bedeutung des Open-Access-Gedankens zu fördern und diesen für Wissenschaftler/innen sichtbar zu machen. Zudem soll ein Open-Access-Netzwerk auf zwei Ebenen aufgebaut werden: auf einer Arbeitsebene und auf einer politischen Ebene. Auf der Arbeitsebene sollen vor allem Kommunikation und Erfahrungsaustausch zwischen Personen, die sich tagtäglich mit Open Access und Repositorien beschäftigen, gefördert werden sowie Informationsveranstaltungen sowohl für Wissenschaftler/innen als auch für die Mitglieder des Netzwerks initiiert werden. Auf einer politisch-strategischen Ebene soll ein zweites Netzwerk entstehen – die "Konferenz der Open-Access-Beauftragten", die sich aus renommierten Vertreter/innen wissenschaftlicher Einrichtungen zusammen setzen soll und in regelmäßigen Treffen gemeinsame Strategien und Maßnahmen zur Förderung von Open Access erarbeitet und öffentlich formuliert, um so dem Open-Access-Prinzip eine starke gemeinsame Stimme zu verleihen.

Weitere Informationen zu open access.net »

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Ansprechpartnerin bei CeDiS zu dem Projekt:

Dr. Katja Mruck

 

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