Helena Bohle-Szacki: Von Bialystok nach Berlin

Veranstaltung am Dienstag, 27. Februar 2018, 19:00 Uhr, in der Stiftung Topographie des Terrors Berlin

09.02.2018

Privatfoto und Grafiken von Helena Bohle-Szacki (Privatbesitz)

Privatfoto und Grafiken von Helena Bohle-Szacki (Privatbesitz)

Anlässlich des 90. Geburtstags von Helena Bohle-Szacki laden die Stiftung Topographie des Terrors, die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, das Polnische Institut Berlin, das Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin und der Lette-Verein Berlin zu einer Veranstaltung am 27. Februar ein. 

Helena Bohle-Szacki, 1928 in Białystok geboren, stammte aus einer deutsch-polnisch-jüdischen Familie. 1944 wurde sie von der Gestapo verhaftet und in das Konzentrationslager Ravensbrück verschleppt. Von Herbst 1944 bis Frühjahr 1945 musste sie Zwangsarbeit in Helmbrechts, einem Außenlager des KZ Flossenbürg, leisten. Nach dem Krieg studierte sie an der Hochschule für Bildende Künste in Łódź und war danach erfolgreich in der Modebranche tätig. Seit Ende 1968 lebte sie in West-Berlin und war u.a. Dozentin am Lette-Verein Berlin. Ihre Grafiken wurden im In- und Ausland ausgestellt.

In der Veranstaltung werden erstmals längere Ausschnitte eines 2006 mit Helena Bohle-Szacki geführten Interviews präsentiert. Zudem stellen Dr. Cord Pagenstecher vom Center für Digitale Systeme sowie Marcin Różyc und Katarzyna Siwerska von der Galeria im Sleńdzińskich in Białystok zwei Projektskizzen zum Thema Biographie und Erinnerung vor.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Auditorium der Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8 in Berlin-Kreuzberg. Der Eintritt ist frei. 

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