1. Wahrnehmbar

Information und Bestandteile der Benutzeroberfläche müssen den Benutzer*innen so präsentiert werden, dass sie diese wahrnehmen können [3].
  • Richtlinie 1.1 Textalternativen: Stellen Sie Textalternativen für alle nicht-textuellen Inhalte zur Verfügung, so dass diese in andere von den Benutzer*innen benötigte Formen geändert werden können. [4]

    Elektronischer Text spielt für die Barrierefreiheit von Webinhalten die wichtigste Rolle, denn er lässt sich durch Benutzeragenten und assistierende Technik in andere Formen (visuelle, akustische, taktile) umwandeln.
    So liest z.B. ein Screenreader textuelle Beschreibungen von Bildern und Animationen vor, und eine Braillezeile stellt sie in Brailleschrift dar. Eine Textalternative für akustische Information macht den Inhalt zugänglich für gehörlose Menschen.
    Textalternativen helfen außerdem allen, die nicht-textuelle Information zu verstehen und machen sie für Suchmaschinen erschließbar.  [5]
     
  • Richtlinie 1.2 Zeitbasierte Medien: Stellen Sie Alternativen für zeitbasierte Medien zur Verfügung. [6]

    Textalternative für Audio hilft gehörlosen und taubblinden Menschen, die Information wahrzunehmen. Videos mit Ton werden durch Untertitel für gehörlose und durch textuelle und Audiobeschreibungen, die auch visuelle Informationen wiedergeben, für taubblinde und blinde Menschen barrierefrei. [7]

  • Richtlinie 1.3 Anpassbar: Erstellen Sie Inhalte, die auf verschiedene Arten dargestellt werden können, ohne dass Informationen oder Struktur verloren gehen. [8]

    Eine klare Strukturierung sowie semantische Auszeichnung des Contents und ein standardisiertes Markup ermöglichen eine äquivalente Darstellung der Information durch Benutzeragenten und die assistierende Technik. [9]
     
  • Richtlinie 1.4 Unterscheidbar: Machen Sie es Benutzer*innen leichter, Inhalt zu sehen und zu hören, einschließlich der Trennung von Vorder- und Hintergrund. [10]

    Auch die Standarddarstellung von Webinhalten kann zugänglicher gestaltet werden. So ist z.B. bei visueller Information auf einen ausreichenden Kontrast zum Hintergrund und bei akustischer Information auf eine klare Unterscheidung von Vorder- und Hintergrundgeräuschen zu achten. Information, die allein durch Farben vermittelt wird, braucht eine Textalternative, um auch von Farbblinden wahrgenommen zu werden. Für Sehbehinderte ist es hilfreich, wenn sich alle Teile der Webseite vergrößern lassen. [11

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