Praxistipps zum Wintersemester 2021/22

Blended Learning: Der richtige Mix aus Präsenz & Online


Wenn es um die didaktisch sinnvolle Verbindung von Präsenz- und Online-Phasen in der Lehre geht, hat sich seit einigen Jahren das Blended Learning etabliert. Darunter versteht man Lehr- und Lernsettings, in denen analoge und digitale sowie synchrone und asynchrone Phasen gemischt werden. Ziel ist es, die Vorteile beider Settings zu kombinieren und die Nachteile dabei weitgehend zu kompensieren.

Studierende erhalten so die Möglichkeit, Teile der Lehrveranstaltung aktiv oder rezeptiv, flexibel und eigenverantwortlich zu erarbeiten, müssen aber nicht auf den persönlichen und konstruktiven Austausch mit anderen Studierenden und den Lehrenden verzichten.

Die zentrale Aufgabe für die Lehrperson stellt dabei die Umgestaltung des Lehr- und Lernsettings dar. Hierzu gehört neben der inhaltlichen Umsetzung und Aufbereitung die Verzahnung von synchronen und asynchronen Phasen. Zusätzlich muss noch die unterstützende Begleitung während der Sitzungen sowie die unterstützende Begleitung der Studierenden bedacht werden.

Am Ende stehen in der Regel ein deutlich praxisorientiertes und aktivierendes Lehrsetting sowie individualisierte Lernwege. Die Studierendenzentrierung kann dazu beitragen, den von der Hochschuldidaktik verfolgten „Shift from teaching to learning“ zu unterstützen.

Die Mischung und Ausgestaltung der Phasen kann dabei je nach Lehrveranstaltungstyp und individuellen Bedarfen variieren.

Welche Elemente sollten digitalisiert werden?

 

Die Digitalisierung von Inhalten ist ressourcenintensiv. Sowohl in der konzeptionellen Phase, als auch in der Produktion. Daher lohnt es sich, mit den Standards der Lehrveranstaltung zu beginnen. Dabei sollte es sich um die Inhalte handeln, die für das grundlegende Verständnis des Stoffes unumgänglich sind und vermittelnden Charakter haben. Da diese Inhalte in aller Regel langfristige Gültigkeit besitzen, halten sich die Überarbeitungen in überschaubaren Grenzen. Mittelfristig können so zeitliche Vorteile generiert werden.

Neben der Phase der Vermittlung können (und sollten) auch Elemente zur Aktivierung und Vertiefung digitalisiert werden. Dies können bspw. Arbeitsaufträge ein, die allein oder in Kleingruppen in einem Wiki bearbeitet werden und Grundlage für eine folgende Sitzung sind. Aber auch im Lernmanagementsystem lassen sich Aufgaben und Tests umsetzen.

Wie lässt sich die synchrone Phase gestalten?

 

Durch eine (teil-)digitalisierte Gestaltung der Vermittlungsphase entstehen Zeitfenster für Arbeitsprozesse in der synchronen Phase der Veranstaltung. Diese können genutzt werden, um die Veranstaltung entlang der Lehr- und Lernziele praxis- und austauschorientierter zu gestalten. Hierzu gehört auch ein regelmäßiges Feedback über den Lernfortschritt der Studierenden, beispielsweise durch Audience-Response-Systeme wie Votingo. Des Weiteren empfehlen sich für diese Phase der Veranstaltung kollaboratives Arbeiten der Studierenden sowie die Lösung sitzungsbezogener Aufgaben. Lehrenden kommt in dieser Situation verstärkt die Rolle der Lernbegleitung zu.

Synchrone Phasen können sowohl in Präsenz, als auch online stattfinden. Bei Letzterem ist allerdings zu bedenken, dass die Organisation des Lehrgeschehens etwas weniger spontan gestaltet werden kann und entsprechend zeitliche Kapazitäten eingeplant werden müssen.

Wie lässt sich die asynchrone Online-Phase gestalten?

 

Die asynchrone Phase kann inhaltlich einen vermittelnden, aktivierenden oder vertiefenden Charakter haben. Studierende können hier weitere Inhalte vorbereiten, Aufgaben lösen oder Erlerntes in Form von Forschungs- oder Projektarbeiten anwenden. Unabhängig von der Ausrichtung ist die Notwendigkeit einer Relevanz für die nächste synchrone Phase der Veranstaltung.

Grundsätzlich bietet es sich an, umfangreichere, auch kollaborative Aufgaben der Studierenden in asynchronen Phasen zu terminieren, in denen bspw. gemeinsame Arbeiten im Wiki, die Aufbereitung von Artikeln im Blog oder die Erstellung von Lerntagebüchern im Vordergrund stehen.  Diese kooperativen Phasen können Studierenden dabei helfen, die Themen der Veranstaltung nicht aus den Augen zu verlieren und kontinuierlich daran zu arbeiten.

Um die asynchrone Phase vielfältig zu gestalten, können Lehrende Inhalte aus dem Internet kuratieren und auf einer zentralen Plattform für die weitere Auseinandersetzung bereitstellen. So kann heterogenen Vorkenntnissen konstruktiv begegnet werden.

Anwendungstipps

Die Umsetzung eines Blended-Learning-Konzepts kann sehr zeitintensiv ausfallen. Es ist ebenso möglich und sinnvoll, mit kleinen digitalen Elementen zu experimentieren oder nur einzelne Phasen einer Veranstaltung stärker digital umzusetzen.

 Blended-Learning-Szenarien erfordern eine größere Disziplin bei den Studierenden. Daher sollte regelmäßig der Kontakt zu den Studierenden gesucht werden. Hierzu gehören Erinnerungen an Abgabetermine oder Einladungen zur Sprechstunde. Hierdurch sinkt zudem die Wahrscheinlichkeit, die zielgruppenspezifischen Bedarfe der Studierenden aus dem Blick zu verlieren.

Beratung und Förderung

Mediendidaktische/ technische Unterstützung und Beratung zu Ihrer digital-gestützte Lehre erhalten Sie hier:

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 Finanzielle Förderung innovativer Lehr-/Lernszenarien: E-Learning-Förderprogramm

Bildquellen: Alexander Sperl: 83 und 70 freie Illustrationen für E-Learning-Materialien; CC BY-SA 4.0.

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Hybride Vorlesungen aus den zentral verwalteten Hörsälen: Livestreaming


In den zentral verwalteten Hörsälen der Freien Universität (Henry-Ford-Bau, Rost- und Silberlaube, Arnimallee 22) können Vorlesungen als Livestreaming für große Teilnehmendenzahlen übertragen werden. Wenn diese als so genannte „Webcasts“ durchgeführt werden, können virtuell Teilnehmende über einen Live-Chat z. B. Rückfragen stellen (unidirektional). Präsenzteilnehmende haben die Möglichkeit, sich über die Mikrofontechnik in den Hörsälen zu beteiligen. Neben der Lehrperson ist eine zusätzliche Moderation zur Verbalisierung der Chat-Fragen empfehlenswert.

Vorteil: Das Livestreaming kann gleichzeitig aufgezeichnet und im Anschluss z. B. in Vbrick Rev bereitgestellt werden. Bitte beachten Sie, dass die Aufzeichnung von Studierenden während einer Lehrveranstaltung nicht gestattet ist – was in diesem Setting durch die Audio-Video-Voreinstellungen und die Beteiligung des CeDiS-Medien-Teams ausgeschlossen werden kann.

Hybride Seminare/Übungen in dezentralen Fachbereichs-Räumlichkeiten

 

An den Fachbereichen der Freien Universität sind in den letzten Monaten verschiedene Videokonferenztechniken angeschafft worden, die einerseits in bestimmten Räumen fest installiert sind, andererseits mobil und räumlich flexibel genutzt werden können. I. d .R. können die IT-Beauftragten der Fachbereiche hierüber Auskunft geben. Mit diesen Systemen können für kleinere Studierendengruppen in Präsenz und zeitgleicher Online-Beteiligung hybride Seminare oder Übungen durchgeführt werden. Dabei wird die Videokonferenz per Webex Meetings organisiert, die Lehrperson hat die Rolle „Gastgeber“ und nur die virtuell Teilnehmenden sind in den Webex Meetings-Raum eingewählt. Dabei ist eine zusätzliche Moderation angeraten, um die Rückkoppelung der Videoteilnehmenden mit der Lehrperson vor Ort zu übernehmen. Diese Moderation kann z. B. durch wechselnde Studierende erfolgen.

Hybride Lehrveranstaltungen: Live-Durchführung und Aufzeichnung

 

In den zentral verwalteten Hörsälen können Livestreaming oder live Videoconferencing zeitgleich aufgezeichnet werden – sofern keine Aufzeichnung von Studierenden stattfindet. Falls eine studentische Interaktion in Ihrer Lehrveranstaltung eingeplant ist, ist zu empfehlen, dass Rückfragen aus dem Präsenz- oder Online-Raum in Blöcken (z. B. in der Mitte und am Ende der LV) stattfinden, so dass die Aufzeichnung davor gestoppt werden kann.

Ein hybrides Seminar, das im Webex Meeting Raum der Lehrperson stattfindet, kann theoretisch auch aufgezeichnet werden. Dabei muss, damit Studierende weder sichtbar noch hörbar sind, besonders auf die Vorabkommunikation zum Veranstaltungsablauf geachtet werden: Rückfragen z. B. ausschließlich am Ende, damit hier auch der „Gastgeber“ die Webex-Aufzeichnung rechtzeitig stoppen kann.

Hybride Seminare/Übungen: Grundsätzliches Kommunikationskonzept

 

In einem hybriden Seminar-Setting sind Rückfragen bzw. die Diskussion zwischen allen Teilnehmenden mündlich möglich. Chat-Beiträge aus dem virtuellen Raum können in den Präsenzraum einfließen. Hierfür sollte in Präsenz eine zusätzliche Moderation zur Verfügung stehen, die sich entsprechend mit der Lehrperson während des Seminars abstimmt.

Außerdem ist zu empfehlen, studentische Gruppenarbeiten organisatorisch aufzuteilen: Im Seminar-Raum (z. B. an verschiedenen Tischen) getrennt vom virtuellen Raum (Webex Teilgruppen). Das hybride Seminar-Setting sollte vorab allen Studierenden der Lehrveranstaltung angekündigt und vorgestellt werden, damit sich die virtuell Teilnehmenden eingebunden fühlen. Die Inhaltsvermittlung kann zudem asynchron vorentlastet werden, so dass die Diskussion synchron stattfinden kann (z. B. durch vorherige Bearbeitung von Lernmodulen, Texten, Aufgaben usw.).

Anwendungstipp

Die Umsetzung hybrider Szenarien stellt z. T. große Herausforderungen an Lehrende, da sowohl die Studierenden in Präsenz als auch im Online-Raum weitgehend gleichberechtigt einbezogen werden müssen. Bewährt haben sich hierfür besonders Vorlesungssettings mit Lehrvorträgen und zwischengeschalteten Frage-Antwortblöcken in den zentralen Hörsälen der Freien Universität. Für Seminare und Übungen mit viel Interaktionen oder studentischen Präsentationen bieten sich häufig eher Blended-Learning-Szenarien an (siehe Folgepraxistipp).

Tipp: Machen Sie sich vorab mit der Technik an Ihrem Fachbereich und den räumlichen Gegebenheiten vertraut und erproben Sie das hybride Setting (z. B. Positionierung, so dass die Präsenz-/Online-Teilnehmenden Ihre Folien/Tafelbilder und Sie selbst sehen können; Zeitplanung für Vorträge & Frage-Antworten, Abstimmung mit Co-Moderation).

Bildquellen: Alexander Sperl: 83 und 70 freie Illustrationen für E-Learning-Materialien; CC BY-SA 4.0.

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Was steckt hinter den Begriffen?


Synchrones Lehren/Lernen: Bezieht sich auf ortsverteiltes zeitgleiches Lehren/Lernen in einer Online-Umgebung (z. B. in Webex-Meetings, Chaträumen).
Siehe e-teaching.org

Asynchrones Lehren/Lernen: Die Wissensvermittlung und das Lernen sowie die Kommunikation und Interaktion zwischen Lehrenden und Lernenden finden über eine Online-Umgebung zeitlich versetzt statt (z. B. Bearbeitung von Online-Lernmodulen, Teilnahme an Selbsttests, Austausch im Forum).
Siehe e-teaching.org

Hybride Lehre an der Freien Universität Berlin: Ein Teil der Studierenden ist vor Ort, der andere Teil nimmt gleichzeitig (synchron) online an der Veranstaltung teil (z. B. Vorlesung im Hörsaal & Live-Übertragung in den Online-Raum).

Blended Learning: Kombination zwischen Präsenz- und Online-Lehre, um die Vorteile beider Formate zu verknüpfen und die Nachteile zu kompensieren (z. B. Online-Lernmodule zur orts- und zeitunabhängigen Bearbeitung im eigenen Lerntempo, Diskussion darüber in Präsenz)
Wann asynchorn und wann synchron lehren?

 

„Digitale Lehre ist da besonders gut, wo nicht der Versuch gemacht wird, analoge Formate nachzubilden“
Siehe Jan Wöpking, Retroperspektive Digitalsemester

Die Besonderheiten digitaler Lehre liegen in einer angepassten Vorbereitung und Begleitung der LV) sowie der (A)Synchronität. Wann bieten sich asynchrone Formate an und wann synchrone? Eine „Pauschalantwort“ gibt es hierfür nicht, da dies individuell abhängig ist vom Veranstaltungstyp, den Inhalten, der Methodik und Didaktik, der Lehrperson usw. Gleichzeitig haben sich aber bestimmte Elemente für das jeweilige Format besonders bewährt

Asynchrone Online-Lehre
 

Asynchrone Formate bieten sich besonders an zur:

  • Individualisierung des Lernprozesses
    Orts- und zeitunabhängiges Lernen im eigenen Tempo, Berücksichtigung der verschiedenen Lerntypen durch unterschiedliche Zugänge zum Lernstoff
  • Wissensvermittlung
    Grundlageninhalte mit wenig Aktualisierungsbedarf, komplexe Inhalte
  • Überprüfung des Wissensstandes
    z. B. Online-Selbsttests mit automatisiertem Feedback, das von der Lehrperson einmalig erstellt wird
  • Kommunikation
    Wenn vorherige Reflektion oder Dokumentation gewünscht ist, z. B. Lerntagebuch
  • Wiederverwertbarkeit von Lernmaterialien, Lernergebnissen usw.
Synchrone (Online)-Lehre
 

Synchrone Formate eignen sich hingegen:

  • Für Einführungen
    Veranstaltungskonzept, Fragen klären usw.
  • Zum Kennlernen und zum Aufbau eines Gemeinschaftsgefühls
    Zu Beginn einer LV, aber auch währenddessen zur Stärkung einer positiven Lernatmosphäre
  • Zum direkten Austausch
    Spontane Meinungsbilder, Diskussion, räumlich verteilte Studierende usw.
  • Zur Gruppenfindung
    Im Online-Raum fällt die Findungsphase und die Gruppenorganisation den Studierenden sehr viel schwerer als in Präsenz, weshalb eine Anfangsbegleitung empfehlenswert ist
  • Lehrvorträge mit aktuellem Bezug
    Übungen etc.
Wann hybride Lehre?

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 Hybride Szenarien (siehe dazu Folgepraxistipp) gehen mit großen didaktischen Anforderungen einher, da gleichzeitig in Präsenz und online gelehrt werden muss. Besonders geeignet sind sie für Vorlesungen mit Fokus auf synchronen Szenarien im Frontalunterricht. Sowohl im Online- als auch im Hybridformat sind Aktivierungsformen empfehlenswert, um der Passivität Studierender entgegenzuwirken. Auch empfiehlt es sich, die synchrone Veranstaltung „asynchron zu rahmen“ - z. B. durch Bereitstellung von Vorlesungsaufzeichnungen oder eines Frage-Antwort-Forums.

Wann Blended Learning?

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Blended-Learning-Formate eignen sich insbesondere für Veranstaltungssettings mit Fokus auf asynchronen Szenarien in Kombination mit synchronen Formaten. Grundsätzlich ist hierbei zu empfehlen, LV immer synchron zu beginnen und zu beenden (vorzugsweise in Präsenz) und auch zwischenzeitlich Live-Sitzungen einzubetten (online oder in Präsenz). So können Sie z.B. den vorab bearbeiteten Lernstoff diskutieren, Fragen beantworten, das Gemeinschaftsgefühl stärken, Gruppen initiieren oder Studierende aktivieren. In rein asynchronen Settings kann es Teilnehmenden schwerfallen, sich immer wieder selbst zu motivieren, den Lernstoff aufzurufen und kontinuierlich zu bearbeiten.

 Anwendungstipp

Kombinieren Sie synchrone und asynchrone Settings, um die Vorteile beider Formate zu verknüpfen. I. d. R. bieten sich Szenarien, die online synchron gut funktioniert haben, sehr gut für die Übertragung in den Präsenzraum an. Es gibt aber auch Vorteile für die Beibehaltung synchroner Online-Settings. Dazu gehören z. B. Online-Sprechstunden oder Gruppenaustauschformate, um nicht alle extra nach Dahlem kommen zu lassen.

Ausblick: Praxistipp nächste Woche

Im nächsten Praxistipp geht es um das Thema „Hybride Lehre“ und im darauffolgenden Tipp um „Blended Learning“. Wie können diese Formate an der FUB umgesetzt werden? Auf was ist bei der Gestaltung zu achten? Wo erhalten Sie Unterstützung? 

Bildquellen: Alexander Sperl: 83 und 70 freie Illustrationen für E-Learning-Materialien; CC BY-SA 4.0.

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