Lerninhalte entwickeln und bereitstellen

Sie können Ihre Lehrinhalte in unterschiedlicher Form aufbereiten und den Studierenden zur Verfügung stellen. Wir erläutern, wie Sie eigene und frei zugängliche Lernmaterialien bereitstellen sowie interaktive Aufgabenformate und Videotutorials entwickeln können. Die Sammlung von Hinweisen, Empfehlungen und Anleitungen zur Aufbereitung und Bereitstellung Ihrer Lehrinhalte wird fortlaufend ergänzt.

Weiterführende Informationen zu den Möglichkeiten, Vorträge aufzuzeichnen oder live zu halten:

Lerninhalte bereitstellen

Über die Lernplattform Blackboard können Sie vorhandenes Lernmaterial unterschiedlicher Formate verfügbar machen, z. B. textbasierte Dokumente (Skripte, Folien, Aufgabenblätter usw., bevorzugt im PDF-Format), Bilder und Grafiken sowie Audio- und Videodateien. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, extern verfügbare Inhalte per "Weblink/URL" zu verlinken oder per "Mashup" einzubetten (z. B. YouTube-Video, Slideshare-Präsentation). Nutzen Sie dazu die Menüpunkte "Kursmaterial" und "Lehrveranstaltung" Ihres Blackboard-Kurses.

Um Ihre Materialien übersichtlich abzulegen, können Sie diese in einer Ordnerstruktur organisieren. Achten Sie darauf, dass diese möglichst intuitiv ist. Hierfür bieten sich eine zeitliche (nach Datum bzw. Sitzungstermin) oder eine thematische Strukturierung an.

Blackboard bietet verschiedene Möglichkeiten, die Verfügbarkeit der Materialien zu steuern. Standardmäßig sind die von Ihnen bereitgestellten Materialien unmittelbar für alle im Kurs eingetragenen Studierenden zugänglich. Sie können die Inhalte jedoch auch zunächst verbergen und später freischalten oder einen Anzeigezeitraum festlegen, um die Anzeige automatisch zu steuern. Im Rahmen der "adaptiven Freigabe" können Sie zudem weitere Anzeigebedingungen definieren (bspw. Anzeige eines Inhalts erst, nachdem ein Selbsttest oder eine Übung eingereicht wurde; Anzeige nur für bestimmte Gruppen, sofern Sie Gruppen im Kurs definiert haben, etc.).

Weiterführende Informationen:

Sie können die für Ihre Lehrveranstaltungen benötigten Bücher oder auch E-Books im Bibliotheksportal PRIMO als Semesterliste zusammenstellen lassen. Sprechen Sie dazu die Mitarbeitenden Ihrer Bibliothek an.

Anschließend können Sie die Semesterliste in Ihrem Blackboard-Kurs verlinken und so Ihren Studierenden urheberrechtskonform zur Verfügung stellen. 

Weiterführende Informationen:

Ein Wiki ist eine Web-Software, mit deren Hilfe Seiten im Web erstellt und von mehreren Personen bearbeitet werden können. Der Schwerpunkt liegt also auf kollaborativen Lehr-Lern-Szenarien, ergänzend können auch in einem Wiki Lerninhalte unterschiedlicher Formate den Studierenden zur Verfügung gestellt werden. Neben der Möglichkeit, Text hinzuzufügen, zu strukturieren und zu gestalten, können multimediale Inhalte wie Abbildungen, Audio und Video integriert werden. Zudem besteht die Möglichkeit, externe Ressourcen per Link zu integrieren oder Dateien unterschiedlicher Formate einzufügen.

Die zentralen Wiki-Systeme stehen allen Angehörigen der Freien Universität Berlin mit einem FU-Account zur Verfügung.

Weiterführende Informationen:

Ein Blog ist eine einfache Website, die in der Regel persönliche Beiträge eines Autors oder einer Autorengruppe (Gruppenblog) enthält. Ein Blog wird regelmässig aktualisiert und „lebt“ in der Regel von dem Austausch mit den Leserinnen und Lesern. Ergänzend können auch in einem Blog Lerninhalte unterschiedlicher Formate den Studierenden zur Verfügung gestellt werden. Sie können Grafiken, Filme und weitere multimediale Elemente in Ihre Blog-Seiten einbinden und somit das Layout und Aussehen der Beiträge anpassen. Darüberhinaus können Sie Dateien (Dokumente etc.) in das Blogsystem laden und diese als Dateianhänge in Seiten verlinken. Bitte beachten Sie insbesondere das Urheberrecht der Inhalte! Bitte beachten Sie auch, dass der Speicherplatz auf Ihrem Blog auf 100 MB begrenzt ist, da das Blog zunächst ein Publikationswerkzeug und weniger ein Dateiablagesystem ist. Alternativ können Sie natürlich auch Lerninhalte per Link in den Blog einbinden.

Das zentrale Blog-System steht allen Angehörigen der Freien Universität Berlin mit einem FU-Account zur Verfügung.

Weiterführende Informationen:

Sogenannte Open Educational Resources (OER) sind Bildungsmaterialien jeglicher Art und jeglichen Formats, die frei zur Verfügung stehen. Die Nutzung ist kostenlos, häufig ist auch die Bearbeitung und Weiterverbreitung erlaubt. OER können einzelne Materialien, aber auch komplette Lernmodule oder Kurse umfassen.

Für die gezielte, fachspezifische Suche nach geeigneten OER stehen verschiedene Repositories und Suchmaschinen zur Verfügung, eine Auswahl haben wir in unserem wikibasierten OER Workshop zusammengestellt.

Generell lassen sich OER - wie alle anderen Lernmaterialien auch -  in die zentralen webbasierten Systeme der Freien Universität einbinden.

Bitte achten Sie bei der Einbindung auf die Lizenzbedingungen, im OER Workshop finden Sie Hinweise zum korrekten Zitieren von OER. Anleitungen zur Integration von Lernmaterialien in die zentrale Lernplattform finden Sie in der FAQ Kursunterlagen in Blackboard bereitstellen, die Einbindung in ein Wiki wird in der FAQ Lernmaterial im Wiki bereitstellen näher erläutert.

Alternativ können Sie natürlich auch einfach per Link auf die jeweiligen Ressourcen verweisen.

Umfassende Informationen zu OER bietet die Webseite OERinfo | Informationsstelle Open Educational Resources, ein Angebot des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Lernmaterialien und Informationen, die öffentlich zugänglich oder mit einem einfachen Zugriffsschutz versehen sein sollen, können auf Webseiten Ihrer Einrichtung bereitgestellt werden.

Die Websites werden im zentralen Content Management System (CMS) der Freien Universität gepflegt. Viele Mitarbeiter*innen haben bereits einen CMS-Zugang zu den Webseiten ihres Fachbereichs, Instituts oder ihrer Arbeitsgruppe.
Neuzugänge sowie Zugänge zu neuen Bereichen der Fachbereichswebsite können mit einem Online-Formular beantragt werden. Bitte tragen Sie ins Feld "Nachricht an Keyuser" u.a. die folgenden Informationen ein:

  • den gewünschten Titel der neuen Webseite;
  • die Sprache(n) der Webseite;
  • ob die Webseite mit einem Passwort geschützt oder nur im FU-Netz/über VPN erreichbar sein soll.

Für neue CMS-Benutzenden empfehlen wir für einen schnellen Einstieg das Kapitel "Benutzeroberfläche" des CMS-Selbstlernmoduls.

Wir unterstützen Sie bei der Einrichtung der Webseite und während der Nutzung und Erkundung des CMS: cms@cedis.fu-berlin.de

Zum Austausch von insbesondere größeren Dateien oder zum Einsammeln von größeren Dateimengen, die beispielsweise durch Ihre Studierenden erstellt wurden, können Sie den ZEDAT-Dienst Box.FU nutzen. Mit diesem Dienst haben Sie die Möglichkeit, Dateien zwischen Geräten zu verschieben oder auch mit anderen Personen - FU-intern oder mit FU-Externen - zu teilen.

Box.FU kann von Studierenden, Beschäftigten, Lehrbeauftragten und Gästen mit enspr. FU-Account genutzt werden:

https://box.fu-berlin.de/

Weiterführende Informationen:

Wenn Sie ein "Werk" erstellt haben, also z.B. ein Video, ein Bild, einen Podcast, einen Text etc. dann können Sie über eine CC-Lizenzierung definieren, welche Nutzungsrechte für dieses selbst produzierte Werk gelten sollen.

Mit Hilfe so genannter Creative Commons-Lizenzen haben Sie als Urheberin / Urheber dieses Werks die Möglichkeit, standardisierte Nutzungsrechte an Ihren Werken einzuräumen. Die entsprechende Lizenzierung können Sie beispielsweise  auf das Titelblatt eines Textes einfügen.

Weiterführende Informationen:

Ein automatisiertes und zentrales Löschen von Lehrmaterialien in den zentralen FU-Systemen Blackboard, FU-Medienserver, Vbrick Rev und Webex findet grundsätzlich nicht statt. Inhaltlich und operativ verantwortlich für die Bereitstellung und Zugänglichmachung von Lehrmaterialien sind die Dozierenden/Beschäftigten, die das betreffende Material erstellt haben.

FU-System

Max. Einzel-Upload

Automat. Löschen

Manuelles Löschen bzw. Deaktivieren

Verantwortlich

Blackboard

750 MB

Nein, außer: nach 3 Semestern Inaktivität in einem Bb-Kurs wird zentrales Löschen angekündigt, Kursleitungen können durch einen Klick das Löschen aussetzen.

Deaktivieren von Lehrmaterialien, siehe Blackboard FAQ.

Dozierender (Kursleitung)

FU-Medienserver

5 GB

Nein

Gem. des Zugriffs auf die eigene FU-Medienserver-Mandanz können dort Medien hochgeladen, verwaltet und gelöscht werden (manuell), siehe Verwaltung FU-Medienserver.

Technisch und inhaltlich Verantwortliche/r der Mandanz

Vbrick Rev

-

Nein, individuell durch Lehrenden/ Beschäftigten einstellbar pro Video; keine globalen Löschautomatismen implementiert.

In Vbrick Rev‘s. „Ablaufdatum“ kann der Uploader das Deaktivieren (d.h. Video ist für User nicht mehr sichtbar) sowie gleichzeitig das autom. Löschen (aus der Rev Cloud) des eigenen Videos aktivieren, siehe Vbrick Rev Dokumentation.

Videos von Lehrenden, die aus der FU ausgeschieden sind, können manuell gelöscht werden durch Administratoren.

Lehrender/ Beschäftigter (Uploader)

Webex

-

Nein, außer: wenn der Nutzer-Account gelöscht wird

Aufzeichnungen löschen, siehe Webex Dokumentation.

Lehrender/ Beschäftigter (Gastgeber)

Lerninhalte entwickeln

Mit Hilfe des Kurs-Tools "Tests, Umfragen und Pools" können Sie im Blackboard-Kurs Ihrer Lehrveranstaltung interaktive Elemente umsetzen und den Studierenden zur Verfügung stellen. Durch entsprechende Strukturierung des Kurses können diese Elemente mit weiteren Lehrmaterialien kombiniert und auf diese Weise einfache Lerneinheiten erstellt werden.

Klassische Selbsttests lassen sich mit Hilfe des Test-Elements umsetzen. Dabei können Sie auf zahlreiche Fragetypen zurückgreifen, also nicht nur Multiple-Choice-Fragen, sondern z. B. auch Lückentexte, Sortier- oder grafische Hotspotaufgaben erstellen. Für jede Frage kann ein Feedback eingegeben werden, das den Studierenden nach Beantwortung der Fragen angezeigt wird. Optional können Sie zudem eine Benotung sowie die Anzahl der erlaubten Versuche festlegen, die Bearbeitungszeit begrenzen und ein Fälligkeitsdatum definieren. Im Notencenter erhalten Sie Einblick in die Leistungen der einzelnen Studierenden, also welche Tests bearbeitet und welche Ergebnisse erzielt wurden. Soll hingegen eine anonyme Teilnahme ermöglicht werden - aus didaktischen Gründen ist dies bei reinen Selbsttests oft sinnvoll - können Sie die entsprechende Einstellung unter "Testoptionen" leicht vornehmen.

Selbsttests sind inbesondere geeignet, um mit Hilfe von Wissensfragen und -antworten den Studierenden die Gelegenheit zu bieten, selbstständig ihren Wissensstand einzuschätzen, Wissen zu festigen und Lehrstoff zu rekapitulieren. Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist die Durchführung von Probeklausuren. Darüber hinaus sind weitere didaktische Einsatzszenarien möglich, z. B. das strukturierte Erarbeiten von Texten mit Hilfe gezielter Leit- und Reflexionsfragen per Selbsttest zu unterstützen.

Anonyme Befragungen können mit Hilfe des Umfrage-Elements erstellt werden. Fragetypen und Funktionen sind hier weitgehend identisch, allerdings fehlen die Funktionen, eine Benotung festzulegen sowie ein Feedback anzuzeigen. Ergebnisse anonymer Befragungen können zudem nur in kumulierter Form aufgerufen werden, also eine Zusammenfassung aller vorliegenden Antworten.

Pools sind Sammlungen von Fragen, auf die zur Erstellung von Tests und Umfragen zurückgegriffen werden kann. Indem die Fragen Kategorien und Themen zugeordnet werden und für jede Frage ein Schwierigkeitsgrad festgelegt wird, können aus vorhandenen Pools gezielt Fragen ausgewählt werden.

Weiterführende Informationen:

H5P ist eine Open-Source-Software, mit der Sie Lernwege gestalten, Studierende aktivieren und Wissen abfragen können. Mit H5P können didaktisch sinnvolle und visuell ansprechende Lerneinheiten schnell umgesetzt werden. 

Dazu stehen eine Vielzahl von Inhaltstypen zur Verfügung - hier einige exemplarische Einsatzbeispiele:

  • Mit "Course Presentations" können Sie im Browser strukturierte interaktive Präsentationen mit Audio- und Videoelementen erstellen und verschiedenartige Testfragen integrieren, sodass die Studierenden direkt ihr Verständnis überprüfen können. Sie können aber auch Navigationsbuttons direkt in die Folien integrieren, sodass die Studierenden z. B. Entscheidungsprozesse durchspielen können.
  • "Interactive Video" eröffnet die Möglichkeit, eigene kurze Videos oder Videos aus dem Web aufzubereiten, bspw. mit Reflexions- oder Diskussionsfragen, Zusatzinformationen oder mit Testfragen zur Wissensüberprüfung.
  • Mit "Image Hotspots" können interaktive Infografiken erstellt werden, um bspw. Diagramme, Modelle oder Karten mit einblendbarem Text, Bildern oder Video zu erläutern.
  • Weiterhin bietet H5P vielfältige Fragetypen zum Üben und zur Wissensüberprüfung, von Karteikarten ("Dialog Cards" oder "Flash Cards") zum Wiederholen von Vokabeln, wichtigen Daten oder Fachbegriffen bis hin zu multiplen Hotspotfragen, bei denen ein oder mehrere Bereiche in einem Bild lokalisiert werden müssen (bspw. Bereiche auf einer Karte oder in einem Diagramm, Elemente eines Geräts etc.).

An der Freien Universität können Sie H5P-Elemente im Rahmen eines eigenen Wordpress-Blogs über das dort installierte Plugin erstellen. Nach der Erstellung im Plugin verfassen Sie einen Beitrag im Blog und integrieren den gewünschten H5P-Inhalt über den Button „H5P hinzufügen“. Die Einbindung eines H5P-Inhalts in Ihren Blackboard-Kurs ist per Link möglich (siehe hierzu die FAQ Kursunterlagen in Blackboard bereitstellen). Sie können H5P-Inhalte aber bspw. auch in ein Wiki integrieren (siehe FAQ Lernmaterial im Wiki bereitstellen).

Weiterführende Informationen:

Ein Screencast-Video wird mit Hilfe spezieller Software erstellt, in dem die Bildschirmaktivitäten sowie eine begleitende Audiospur aufgezeichnet wird. Die meisten Programme bieten zudem diverse Funktionalitäten zur Nachbearbeitung des Videos. Mit Hilfe von Screencasts lassen sich mit überschaubarem Aufwand Videotutorials erstellen, die den Studierenden prozesshafte Lehrinhalte anschaulich vermitteln und so eine große Hilfe beim selbstständigen Lernen sein können.

Ein typischer Anwendungsfall für die Erstellung von Screencasts ist die Einführung in die Arbeit mit spezifischer Anwendungssoftware, z. B. einem Statistikprogramm. Auch sogenannte Slidecasts, also die Aufzeichnung einer Bildschirmpräsentation zusammen mit den gesprochenen Erläuterungen, können mit Hilfe von Screencast-Software erstellt werden. Besonders interessant ist die Erstellung eines Videos per Screencast zudem für Lehrszenarien, in denen während eines Vortrags Inhalte entwickelt werden, z. B. Rechenwege in der Mathematik oder Programmierschritte in der Informatik. Zur Eingabe stehen hier unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, z. B. ein (Grafik-)Tablet oder ein Laptop mit Touchscreen.

Weiterführende Informationen:

Sie müssen Ihre Präsentation für die Einarbeitung in ein Video anpassen? Ihr Lehrmaterial braucht eine konsistente Form oder eine Modernisierung im Sinne der Barrierefreiheit? Sie möchten Grafiken und Diagramme für das Web optimieren? Sie haben Fragen zum Corporate Design?

Das CeDiS-Design-Team unterstützt Sie gerne bei der Umstellung auf digitale Lehrformate. Schreiben Sie uns: medien@cedis.fu-berlin.de.

Consulting & Support

Consulting
Vom CeDiS Consulting erhalten Sie individuelle Beratung und Unterstützung bei der Konzeption Ihrer digitalen Lehr- und Forschungsvorhaben. 
Kontakt: consulting@cedis.fu-berlin.de

Support
Der CeDiS Support beantwortet Ihre Nutzeranfragen zur Bedienung der folgenden zentralen Systeme der Freien Universität: Blackboard, CMS, FU-Wikis, FU-Blogs.
Kontakt: support@cedis.fu-berlin.de
Hotline: +49 30 838-54900 (Mo–Fr: 11–13 und 14–17 Uhr)